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23.10.2017 10:27 (820 x gelesen)

Oliver Oppermann bei seinem siegreichen Rennen im tschechischen Most. Foto: Andy Glänzel/Racepixx.de

Oliver Oppermann bei seinem siegreichen Rennen im tschechischen Most. Foto: Andy Glänzel/Racepixx.de

Eine erfolgreiche Titelverteidigung hat Motorrad-Sportler Oliver Oppermann aus Darlingerode in der Superbike 1000 Wertung gefeiert.

Von Ingolf Geßler

Darlingerode l Nachdem zu Beginn des Jahres endlich die Planung absolviert und die notwendigen Sponsoren gefunden waren, stand fest: Die Herausforderung Titelverteidgung in der Superbike 1000 Bridgestone Wertung wird in Angriff genommen.

„Erschwerend war zu Beginn, dass ich die Saison auf einem neuen Motorrad absolvieren musste. Die Yamaha YZF-R1M war im Vergleich zum Motorrad der letzten Saison etwas komplett anderes. Wir hatten uns vom neuen Motorrad zwar einiges versprochen, aber noch keine realistischen Erfahrungen gemacht. Deshalb ging es vor den offiziellen Meisterschaftsläufen nach Ungarn zum Test, wo wir wichtige Daten sammelten und das neue Material kennenlernen konnten“, berichtet Oliver Oppermann.

Ende April fiel im tschechischen Most mit den ersten beiden Wertungsläufen der Startschuss zur Meisterschaft. „Trotz des schwierigen Trainings und eines weniger zufriedenstellenden Qualifyings konnten wir an den positiven Ergebnissen des vergangenen Jahres anknüpfen und sicherten uns in den ersten beiden Rennen die volle Punktzahl – damit hatten wir nicht gerechnet, vor allem aufgrund der Eingewöhnungsphase mit dem neuen Motorrad“, zeigte sich der Darlingeröder überrascht.

Fehlendes Vertrauen ins Vorderrad

Auch in den nächsten Meisterschaftsläufen auf dem Pannoniaring in Ungarn und dem tschechischen Weltmeisterschaftskurs in Brünn wurde die Tabellenführung nicht abgegeben. „Die Läufe drei bis sechs waren für uns die problematischsten der Saison. Es war klar, dass wir uns nach einigen Jahren auf BMW nun mit der Yamaha in einigen Bereichen umstellen mussten. Aber wir hatten mit dem neuen Motorrad Schwierigkeiten und fanden nicht das passende Setup, wodurch uns das nötige Vertrauen zum Vorderrad fehlte. Ärgerlicherweise konnten wir nicht einmal die Rundenzeiten aus dem Vorjahr abrufen. Dennoch ist es uns gelungen, diese vier Läufe auf dem Podest zu beenden und mit zwei Siegen die Tabellenführung aufrecht zu halten“, erklärt der 31-Jährige.

Beim Heimrennen im Juni in der Motorsportarena in Oschersleben fiel schließlich der Groschen. Mit der Unterstützung von Fans, Freunden und Familie wurde unter den Augen der Sponsoren ein weiterer Sieg eingefahren. „Bei einem Trainingslauf in der Börde konnten wir endlich die Einstellung finden, nach der wir solange gesucht hatten. Neuer persönlicher Rundenrekord und der Sieg in der Heimat waren der Lohn für den bis dahin steinigen Weg“, freute sich Oppermann.

Bevor es nach der Sommerpause in die tschechische Rückrunde nach Brünn und Most ging, wurden der neunte und zehnte Lauf auf dem Eurospeedway Lausitz absolviert. Auch hier riss zunächst die Serie von persönlichen Bestzeiten und Siegen nicht ab. Ein technischer Defekt am Reifen sorgte allerdings nahezu für den „Super-Gau“. Denn im zweiten Lauf am Sonntag mussten die letzten zwei Drittel auf einem platten Hinterreifen bestritten werden.

„Das war hart. Nach einem guten Start merkte ich bereits ab der zweiten Runde, dass etwas absolut nicht passt – der Hinterreifen verlor Luft bis er schließlich platt war. Der Luftdruck spielt eine wesentliche Rolle in unserem Sport und ist ein sehr sensibles Instrument. Die Kontrolle über das Motorrad beim Einbremsen und Beschleunigen war unter diesen Umständen fast nicht möglich und machte die Situation auch nicht ganz ungefährlich. Ich wollte einfach nur sitzen bleiben und wertvolle Punkte mitnehmen. Das wir trotz dessen noch unbeschadet auf dem dritten Platz landeten, war ein Wunder“, erinnert sich der Immobilienfachwirt und Student.

In den vier verbleibenden Rennen lief alles nach Plan. Dreimal volle Punktzahl in Folge bedeuteten den vorzeitigen Gesamtsieg in der Meisterschaft 2017. Die Mission Titelverteidigung war erfüllt.

Most war Höhepunkt

„Wir sind mit dem Ergebnis überglücklich. Vor allem wenn man auf die vielen Probleme zurückblickt. Zwar waren wir von Anfang an an der Spitze, aber der entscheidende Rennsieg im tschechischen Most war das Highlight der ganzen Saison. Sicherlich auch gerade deshalb, weil so viele Unterstützer extra angereist waren und mich gepusht haben. Diesen Wegbegleitern, dem „Racing Team Sumuray“ sowie Familie und Freunden gilt mein ganzer Dank. Wie auch im vergangen Jahr bin ich jedoch in erster Linie meinen Sponsoren zu besonderem Dank verpflichtet, denn ohne sie wäre das alles nicht denkbar. Insbesondere bin ich darüber glücklich, dass mich die Firma A&S Montage um Maik Albrecht aus Darlingerode wieder so stark unterstützt hat“, so Oppermann.

Konkrete Pläne für das nächste Jahr gibt es momentan noch nicht. Die Planung der Saison 2018 wird im Winter erfolgen und bedarf der Berücksichtigung vieler Faktoren, wie Oliver Oppermann berichtet: „Jetzt ist erstmal durchatmen angesagt. Denn neben dem Spaß an der Meisterschaft und den Rennen ist eine solche Saison auch ein Stück weit harte Arbeit, welche mit Disziplin und Stress verbunden ist. Ob wir nächstes Jahr wieder an den Start gehen, ist von den Cup-Terminen, Sponsoren und anderen administrativen Dingen abhängig. Daher werden wir erst zu Beginn des nächsten Jahres eine Entscheidung treffen.“



12.11.2016 10:22 (351 x gelesen)

 

Motorradsport

Premiere endet im Meisterschaftstriumph



 
 
 
Oliver Oppermann, hier beim Rennen im tschechichen Most, gewann bei seiner ersten Teilnahme auf Anhieb die FR-Challenge in der Klasse Superbike 1000 - Bridgestone. Foto: racepixx.de

Oliver Oppermann, hier beim Rennen im tschechichen Most, gewann bei seiner ersten Teilnahme auf Anhieb die FR-Challenge in der Klasse Superbike 1000 - Bridgestone. Foto: racepixx.de

 

Eine überaus erfolgreiche Saison hat Motorradsportler Oliver Oppermann absolviert. Der 30-jährige Darlingeröder gewann die FR-Challenge.


Von Ingolf Geßler
 
 
 
 
 
 
 

Wernigerode l Anfang des Jahres hatte sich das Racing Team Sumuray aus Wernigerode entschieden, ein Teammitglied zur Teilnahme an der FR-Challenge ins Rennen zu schicken. Hierbei handelt es sich um eine Motorradmeisterschaft, die vorwiegend in Deutschland und Tschechien ausgetragen wird. Die insgesamt zehn Wertungsläufe werden dabei auf den tschechischen Rennstrecken in Most sowie dem Weltmeisterschaftskurs in Brünn, aber auch in Deutschland auf dem Eurospeedway Lausitz und der heimatnahen Motorsportarena in Oschersleben ausgetragen. Gewertet werden die Rennen der Hubraumkategorie Superbike 1000 in zwei verschiedenen Klassen: Die offene Wertung mit freier Wahl des Reifenherstellers und die Klasse Bridgestone, in der ausschließlich Reifen dieses Herstellers eingesetzt werden dürfen. In dieser Klasse ging Oliver Oppermann mit seiner BMW S1000RR an den Start.

 

„Für uns ist es tatsächlich die erste Teilnahme an einer solchen Meisterschaft gewesen, daher haben wir uns zu Beginn das Ziel gesetzt, die Jahreswertung unter den Top fünf zu beenden. Beim ersten Meisterschaftslauf stellten wir fest, dass wir konkurrenzfähiger sind, als zunächst erwartet hatten und starteten sogar mit einem Sieg in die Meisterschaft“, so Oliver Oppermann,

 

Auch in den folgenden Läufen lief es für den 30-jährigen Motorradsportler aus Darlingerode nach Plan. Zweite Plätze in den weiteren Rennen sowie ein zusätzlicher Sieg im tschechischen Brünn bauten ein solides Punktepolster auf. Beim Finale im Autodrom Most war es dann soweit – der Gesamtsieg war vorzeitig perfekt.

 
 

Bilder

 
 

 

 

„Von Anfang an standen wir ganz oben in der Meisterschaftstabelle, damit haben wir zurückblickend nicht gerechnet. Zumal ich mich in den Qualifyings immer recht schwer getan habe, um einen guten Startplatz für das Rennen herauszufahren. Somit musste ich in den Rennen stets versuchen, gut zu starten und aufzuholen. Das lief oft ganz gut“, berichtet Oppermann. „Ganz klar, das Limit haben wir sicher nicht immer erreicht, aber wichtig war sitzen bleiben und Punkte sammeln. Wir haben es geschafft, konstant zu bleiben und stets ein wettbewerbsfähiges Motorrad zu stellen, auch wenn es zum Beispiel mit einem Motorschaden in Oschersleben nicht immer glatt lief“, fügte der Darlingeröder hinzu. „Dass wir am Ende den Titel geholt haben, das ist großartig. Zwar machst du den hauptsächlichen Job auf dem Motorrad allein, aber der Weg zu diesem Erfolg war eine Teamleistung. Insbesondere den Sponsoren wie A&S Montage Darlingerode um Maik Albrecht, Metallbau & Hufbeschlag mit Falk Römmer, Sumuray Motorcycles Wernigerode und König Fitness Ilsenburg gilt ein großes Dankeschön, sie haben das alles überhaupt ermöglicht. Gleiches gilt für das Racing Team einschließlich der fleißigen Helfer sowie meiner Familie und Freunden, die mich stets unterstützt haben“, so Oliver Oppermann.

 

„Es hat in diesem Jahr einfach alles gepasst“

 

Wenn die Voraussetzungen passen, will er auch im nächsten Jahr wieder angreifen. „Diese Saison hat hungrig gemacht. Sicher, es ist oft ein Tanz auf der Rasierklinge – einen kurzen Augenblick unkonzentriert sein oder ein kleiner Fehler entscheiden schnell über das Aus. Das Motorrad muss stets akribisch vorbereitet und als Fahrer musst du immer 100 Prozent fit sein, um deine Leistung zu bringen. Da entscheiden oft Kleinigkeiten darüber, wann eine Meisterschaft frühzeitig vorbei sein kann. Aber wahrscheinlich ist es genau diese Disziplin, die unseren Sport so faszinierend macht. Die Konkurrenz ist stark und wir hatten viel Glück. Es hat in diesem Jahr einfach alles gepasst, daher wird es sehr schwierig, den Titel in der nächsten Saison zu verteidigen. In Abhängigkeit von den Sponsoren werden wir über den Winter Pläne schmieden und entscheiden können, ob wir 2017 nochmal starten können“, blickt der Harzer Motorradsportler voraus.

 

Das Racing Team Sumuray verzeichnet mittlerweile 20 aktive und passive Mitglieder und ist zu einer starken Gemeinschaft herangewachsen, welche die Passion Motorsport gemeinsam teilt. Als Vereinsvorstand ist Oliver Oppermann besonders stolz auf den jungen Motorsportverein und würde sich auch zukünftig über neue Mitglieder freuen. Interessenten und Motorsportbegeisterte können sich auch auf der Vereinshomepage rund um das Sumuray Team informieren.



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